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Besuch im Exotarium - Oberhof |
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Donnerstag am 17.05.2007, Männertag, da ich keine wirkliche Lust zum Wandern hatte, beschloss ich mit meiner Freundin einen Ausflug ins Oberhofer Exotarium zu unternehmen. Kurz angerufen und über die Öffnungszeiten informiert und schon konnte der Ausflug starten. Nach scheinbar endloser Hinfahrt (auf Grund von auswärtigen Sonntagsfahrern die den Verkehr ziemlich bremsten) angekommen, war ich schon ziemlich gespannt auf das was mich erwartet. Die 'Ausstellung' befand sich in einem großen Einkaufskomplex im Keller. Ein großes Schild mit einer Bartagame lockte schon von aussen. Die Preise waren für das was geboten wurde akzeptabel, immerhin weiss sicher jeder von uns welche Unterhaltungskosten alleine bei einem Terrarium auf einen zu kommen. |
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Eintritt: 6,00 € Ermäßigungen: Inhaber
Gästekarte Oberhof: 5,50 € Foto- und Filmerlaubnis: 1,00 €
Alle Informationen sind ohne Gewähr und von der Seite des Exotariums Oberhof übernommen. Weitere Informationen findet ihr direkt auf der Seite der Betreiber. www.exotarium-oberhof.de |
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Endlich die Formalitäten abgeklärt, dann konnte es los gehen. Voller Erwartung begann die Expedition. Das erste was mir ins Auge fiel waren die mongolischen Wüstenrennmäuse (Meriones unguiculatus). Sie saßen in einem großen Glaskasten, man konnte sehen wie sie sich unterirdisch ihre Gänge und Höhlen gegraben haben und eifrig hin und her rannten. Merkwürdig fand ich das schon, da ich eher Reptilien, Spinnen und Co. erwartet habe, aber dazu kommen wir jetzt, denn das waren die einzigen 'Pelztiere' der Ausstellung. Weiter ging es mit Vogelspinnen. Es gab Rotbein Vogelspinnen, Kraushaar Vogelspinnen und noch viele weitere Arten. Alle saßen in Vollglasterrarien die an der Wand befestigt waren. Nach den Spinnen kam ein großes Aquarium und ausgeschrieben war eine Wasserschlange und die Suche begann, nach genauerem Hinsehen hatte ich sie unter vielem Grünzeug entdeckt. Jedoch hatte ich schon längst ein Auge auf die Bartagamen geworfen. Diese saßen in einem sehr großen Glaskasten, der mitten im Raum stand es war eine Fünfergruppe 1.2.2 , die vermeintlichen Eltern saßen zusammengekuschelt auf einem Stein, während die zwei Jungtiere über die kleinen Felsen kletterten. Mich wunderte das nur eine Osram Vitalux ins Terrarium hing und diese sogar fast auf dem Boden. Die Lampe war eingeschaltet und die Tiere hockten zu dritt ca. 10 cm von der Lampe weg und öffneten die Mäuler. Es gab keine weiteren Sonnenplätze, nur große Strahler die man in der Decke erkennen konnte, boten das zusätzliche Licht. Das Terrarium was sehr trist eingerichtet. Drei Felshaufen und in der Mitte ein riesiger Kaktus in einem noch größerem Topf, eine kleine Futterschale, die aussah wie ein Untertopf einer Pflanze war mit einen Apfelstückchen gefüllt. Weder eine Kletterwand noch Wurzeln oder ähnliches sorgten für Abwechslung. Ich war sehr schockiert aber eingreifen kann man in so einer Situation nun auch nicht. Wenigstens viel Bodenfläche, das war das einzig positive was ich ausmachen konnte. Mit etwas gedämpfter Stimmung ging es weiter zu den Feuchtterrarien. Diese befanden sich in Reih'-und Glied an der Wand. Im ersten waren drei unterschiedlich gefärbte Chamäleons zu sehen und einige Futtertiere tummelten sich auf dem Boden. Es waren zwei große Tiere und ein kleines, ob nun Bock oder Weib konnte ich nicht ausmachen. Aber es war sehr amüsant diese Tiere zu beobachten. |
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Direkt daneben im Terrarium befanden sich Ochsenfrösche und Schlangen, ich hab mir leider nicht gemerkt welche Arten nun gemeinsam im Terrarium untergebracht waren, da hab ich leider nicht dran gedacht, bei den vielen Impressionen. Danach kam ein weiteres Feuchtterrarium mit zwei Schlangenarten. Hier ein paar Bilder, vielleicht erkennt ihr ja die ein oder andere Art. |
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| Hinter den Feuchterrarien waren zwei große Glaskästen mit eingebautem 'Pool'. Im ersten sah es sehr nach Wüste aus und wie erwartet, lag darin ein ca. 1,5m langer Varan, ein sogenannter Bindenvaran (Varanus salvator). Man konnte ihn leider schlecht fotografieren, da er sich unter einem Baumstann verkrochen hatte und zu schlafen schienn. Im anderen Glasbau saßen drei riesige Schlangen und ruhten sich ebenfalls aus. | |||
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