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Adenoviren |
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Der
Adenovirus ist ein Virus, der immer häufiger unter Bartagamen auftaucht.
Die Bartagame bekommt richtige Krampfanfälle, sie färben sich nicht
mehr, fressen nicht mehr, strecken ihren Kopf hoch und verkrampfen sich
stark, sie drehen sich um die eigenen Achse, es schaut so aus, als ob die
Bartagame einen epileptischen Anfall bekommt. Diese Erkrankung
taucht hauptsächlich bei Jungtieren auf im Alter zwischen 4 und
14 Wochen. Es können aber auch adulte Tiere daran Erkranken. Momentan
ist es jedoch noch nicht so häufig bei den adulten Tieren aufgetreten,
jedoch häufen sich die Vorfälle auch bei diesen. |
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Da das Virus hoch ansteckend ist sollte man auf strenge Hygiene
achten. Man sollte seine Hände sehr gut waschen, schrubben unter sehr
heißem Wasser und desinfizieren bevor man an die gesunden Tiere oder an
die anderen Becken geht. Den sonst besteht die Gefahr, dass Sie den Virus
auf andere Bartagamen übertragen, und so ihren ganzen Bestand anstecken
können. |
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Kokzidien |
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Kokzidien sind mikroskopisch
kleine, einzellige Parasiten. Die für Bartagamen typische Kokzidienart,
befallen erst den Dünndarm und vermehren sich dort in der Zellen der
Darmschleimhaut. Das Endprodukt der Vermehrung sind Oxiuren, die mit dem
Kot ausgeschieden werden. |
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Oxiuren |
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Diese
häufigen auftretenden Parasiten sind weniger kritisch als die Kokzidien,
nicht nur weil sie besser zu behandeln sind .Eigentlich gilt auch hier das
gleiche wie bei Kokzidien, es ist ein Parasit mit direktem
Entwicklungszyklus und auch mit der Gefahr der Superinfektion. Erste
hinweise können für eine Infektion sein Abmagerung, kein Appetit,
veränderter Kot, Dunkelfärbung der Haut. |
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| Ernährungsbedignte Erkrankungen | |
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Bartagamen sind bekanntlich gierige Fresser, das gilt vor allem für
Insekten wie Grillen, Heuschrecken. Die Bartagamen fressen sie mit
Begeisterung. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass pflanzliche Kost
einen Großteil der Nahrung ausmacht bei frei lebenden Bartagamen, und zwar
etwa 50 Prozent bei Jungtieren, und über 90 Prozent bei Adult Tieren.
Insekten sind von Natur aus mineralstoffarm, deswegen sollten die Insekten
vor dem Füttern gut angefüttert werden, und vor dem Verfüttern mit einem
Mineral Vitamin Pulver bestäubt werden. |
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| Häutungsprobleme | |
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Symptome: Normalerweise ist die alte, abgestorbene Haut der Bartagamen dünn und löst sich in Fetzen. Bei Häutungsproblemen bleibt die alte Haut am Körper. Zehen und Schwanzspitzen können durch alte Hautreste abgeschnürt werden (siehe Nekrose). Ursachen: Zu trockene Haltung, Vitamin C Mangel. Behandlung: Warme Bäder, alte, gelöste Haut vorsichtig mit den Fingern abrubbeln. Bei Vitamin C Mangel ein Stück Kiwi anbieten. Bei Agamen
kann es vorkommen, dass Hautreste an den Zehen oder an der Schwanzspitze
hängen bleiben. Dann hilft man nach, indem man die losen Hautfetzen mit
einer (stumpfen) Pinzette oder auch mit der Hand vorsichtig in Richtung
der Krallen abzieht. Vorher ein bisschen mit Wasser befeuchten, oder das
Tier baden kann hilfreich sein. Man kann auch mit Babyöl nachhelfen. Die
Haut wird weicher und lässt sich leichter abziehen. Meistens ist es auf
unzureichende Aufnahme von Vitamin A zurückzuführen. Dieses Vitamin
unterstützt die Neubildung der Haut und auch die Lösung der alten
Hautschicht. |
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Amöben: Amöben sind Darmbakterien, die bei schwachen, kranken
und gestressten Bartagamen vorkommen. Diese Parasiten werden meistens
durch Insekten oder Menschen übertragen. Abszesse (Beulen): Abszesse sind Eiterbeulen, meistens hart und von Gewebe umgeben. |
| Geißeln | |
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Geißeln sind Darmbakterien, die bei schwachen, kranken und gestressten Bartagamen vorkommen. Die Symptome sind: schmutziger, schleimiger Kot, Futterverweigerung, Erbrechen, die Bartagame ist meistens sehr viel langsamer als normalerweise. |
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| Stoffwechsel-Knochenkrankheit | |
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Wenn
Bartagamen diese Erkrankung haben, leiden sie unter missgebildeten Beinen,
Schwänzen, herausstehenden Rippenknochen und plötzlichen Brüchen. Der
Grund für die Stoffwechsel-Knochenkrankheit ist Vitamin D- oder
Kalziummangel, |
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| Vitamin A-Mangel | |
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Ein Mangel von Vitamin A tritt selten bei Bartagamen auf Die Symptome sind geschwollene oder auch feuchte Augen . |
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| Rachitis | |
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Symptome: Die Gliedmaßen beginnen zu zittern. Wenn man die Bartagame auf den Rücken legt, kann sie sich nicht mehr umdrehen. Der Kiefer wird weich und biegt sich beim Fressen stark durch.
Ursachen: Wird durch Kalziummangel verursacht. |
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| Parasiten | |
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Symptome: Meist ist äußerlich nichts zu erkennen. Übelriechender Kot
oder Abmagerung des Tieres können auf einen Parasitenbefall hinweisen. |
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| Verstopfte Nasenlöcher | |
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Symptome: verstopfte Nasenlöcher, die Bartagame hat Probleme beim
Atmen |
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