Das Bartagamen-Tagebuch

Endlich sind meine Jungtiere angekommen. Ich möchte hier in diesem Tagebuch, anhand von Bildern, Daten wie Größe Gewicht etc. die Entwicklung meiner beiden Bartagamen im Detail festhalten, so das jeder die Möglichkeit hat diesen Prozess zu verfolgen. Sicher habt ihr schon einige Bilder von Bartagamen gesehen, aber ich denke es ist interessant zu sehen wie sich die Tiere von klein auf entwickeln und verändern.

   
    1.Woche - 6. Woche

der Schlupf (14.03.2007)

 mit 2 Wochen (28.03.2007)

Da die beiden die ersten 6 Wochen noch beim Züchter verbracht haben, werde ich diese Zeit kurz zusammen fassen, da mir da leider die komplette Einsicht fehlt. Ich habe freundlicher Weise die Bilder von Enno (trigger-dragons-berlin.de.tl) zur Verfügung gestellt bekommen, da er die ersten Momente mit der Kamera fest gehalten hat.

Die Tiere schlüpften 14.03.2007 zu aus ihren Eiern. Sie wurden immer schön gefüttert mit Lebendfutter und auch Salat und wurden natürlich mit dem wichtigen UVA und UVB Licht versorgt. Mit 6 Wochen waren sie dann Futterfest und ich hab sie in einer Anzeige bei dhd24 entdeckt. Als wir uns geeinigt hatten, wurden die Jungtiere am 24.04. vom Tiertransport in Berlin bei Enno abgeholt und über Nacht zu mir gefahren. Am nächsten morgen war es endlich so weit und ich konnte die Zwerge entgegen nehmen.

    7. Woche

  • Emily
  • Weibchen
  • ausgeprägtes oranges Rückenmuster
  • etwas kleiner als ihre Schwester
  • Peanut
  • Weibchen
  • etwas zerknülltes Schwanzende
  • gelbliche Färbung

Endlich bei mir angekommen, holte ich die beiden aus ihrer unfreiwilligen 'Behausung' und schaute ob sie die Fahrt gut überstanden hatten. Beide waren etwas dunkel gefärbt und schauten mich verwundert an. Ich setzte sie erstmal unter die Spots, damit sie sich schön aufwärmen konnten. Nach circa 2 Stunden fingen sie auch allmählich an ihre neue Umgebung zu erkunden. Es wurde mal hier geschleckt und da geschaut, alles musste erstmal inspiziert werden. Nachdem sie sich nun einigermaßen zurecht fanden versuchte ich sie an den Salat heran zu führen, jede bekam ein Stückchen Möhre aus meiner Hand gefüttert, aber anscheinend war das nicht ihre Lieblingsspeise. Nach den beiden Stücken war Schluss und sie suchten das Weite. Gegen 15.00 Uhr gab es dann die erste UV Bestrahlung aus der Vitalux von Osram. Das schien ihnen sehr zu gefallen und sie standen die ganze viertel Stunde still unter der Birne und beobachteten diese. Eine Stunde später war Fütterungszeit. Die Heimchen jagten sie wie die großen durch das Terrarium, die Schaben hingegen hab ich per Pinzette gefüttert, damit jede gleich viel bekommt. Endlich gesättigt rückte der Abend immer näher. Als die T5-Röhren um 20.45 Uhr ausgingen suchten sich beide ein Versteck zum schlafen. Kurz nicht aufgepasst und schon war ich in lauter Sorge wo sie abgeblieben waren. Ich schaute vergeblich ins Terrarium, sah jedoch keine der beiden. Jedoch konnte man dann von Aussen durch die Milchglasscheibe ein sehr amüsantes Schattenspiel beobachten. Die beiden hatten sich direkt dahinter auf das Holz gelegt und winkten sich gegenseitig zu. Punkt 21.45 Uhr gingen auch die Spots aus und die Nacht begann.

Am nächsten morgen als die Lampen nach und nach wieder angingen setzten sich beide direkt auf ihre Sonnenplätze und wärmten sich auf. Den frischen Salat den ich ihnen bereit gestellt hatte verschmähten sie aber. Emily hatte sich bereits vor ihrer Ankunft schon gehäutet und nun setzte auch bei Peanut die Häutung ein, langsam löste sich die alte Haut vom Körper und es kam eine schöne gelb Färbung zum Vorschein. Natürlich ist sie noch nicht so intensiv aber nach einiger Zeit wird man es sicher deutlich sehen können. Die Häutung wurde tatkräftig unterstützt, ich sprühte immer mal etwas Wasser ins Terrarium damit die Luftfeuchte etwas höher liegt als normal umso die Sache zu beschleunigen. Nach ungefähr 6 Stunden war die Häutung so gut wie vollendet. Emily hatte in der Zwischenzeit ihr Vorliebe dafür entdeckt die Wand hoch zu klettern und dann todesmutig Richtung Schutzkäfig zu springen, der in der Mitte des Terras von der Decke hängt. Landete aber stets und ständig im Sand. Peanut liess es sich natürlich nicht nehmen es auch zu probieren und schon war es geschehen, sie hatten nun ein Hobby gefunden mit dem sie mir den letzten Nerv rauben konnten, weil ich jedes Mal Angst hatte sie könnten sich verletzen. Dann kam wieder die Bestrahlung mit UV Licht, was sie wieder sehr genossen und dann die alltägliche Fütterung. Gegen Abend suchte Peanut wieder ihren Schlafplatz hinter der Milchglasscheibe auf, Emily hingegen kletterte die Wand an der gegenüberliegenden Seite hoch und schlief dort, diese Schlafplätze haben sie ab diesem Zeitpunkt an auch so beibehalten.

So verliefen auch die weiteren Tage dieser Woche, es gab keine Besonderheiten, keinen Streit ums Revier oder sonstige Zwischenfälle, Salatfreunde sind sie auch noch nicht geworden und ziehen immer noch ihre Heimchen und Schaben vor. Aber nächste Woche werde ich mal anderen holen, vielleicht finden sie den schmackhafter. Ich habe sie bis jetzt im Terrarium gelassen, deswegen gibt es noch keine genauen Messwerte über Gewicht und Größe, sie sollen sich erstmal eine zeitlang eingewöhnen und sich an mich gewöhnen.


8. Woche >>>